Notebooks mit HD-Auflösung

 

computer portatile, smartphoneNotebooks mit HD-Auflösung sind der neueste Trend und aus keiner Werbezeitschrift mehr wegzudenken. Dabei verlockt die Aufschrift “HD Ready” schnell zur Annahme, dass schlechte Farbgebung und Unschärfe im Zusammenhang mit HD-Bildschirmen der Vergangenheit angehören. Doch was verbirgt sich hinter der Bezeichnung?

Warum man HD entwickelte

Die Einführung der High-Definition-Technik entstand einfach aus dem Umstand heraus, dass immer größer werdende Displays, verbaut in Fernsehgeräte, Computer und Notebooks, zu unschärferen Bildern führte, da die Videoauflösung meistens weit unter der Maximalauflösung des Gerätes lag. Notebooks mit HD-Auflösung schafften Abhilfe. Die Verfügbarkeit von Filmen, Videos und Computerspielen in großer Auflösung im Einklang mit der entsprechenden Hardware zur Wiedergabe machte das HD-Sehen möglich.

Was bedeutet HD?

Nicht jeder Hersteller, der Notebooks mit Displays versieht, darf den Geräten die Bezeichnung HD Ready (für HD bereit) oder Notebooks mit HD-Auflösung geben. Genaue Vorgaben müssen für diesen Titel erfüllt werden. So ist für ein Display, welches die Aufschrift HD Ready trägt, vorgeschrieben, dass es eine Mindestauflösung von 1280*720 Pixeln Besitzen muss. Ein Pixel ist dabei ein Bildpunkt, sodass sich eine Gesamtanzahl von mindestens 921600 Pixeln ergibt. Diese Auflösung wird auch mit “720p” abgekürzt.

Des Weiteren besitzen manche Notebooks sogar eine Auflösung von 1920*1080 Pixeln und haben dadurch die Berechtigung zur Bezeichnung als “Full-HD Ready” oder “HD Ready 1080p” Die Gesamtpixelanzahl beträgt hier 2073600, also mehr als das Doppelte der einfachen HD-Displays.

Höher, schärfer, weiter

Die Vorteile einer hochauflösenden Filmdarstellung sind schnell aufgezeigt, doch hat jede Medaille auch ihre Kehrseite. Während hochaufgelöste Videos mit Notebooks mit HD-Auflösung ein gestochen scharfes Bild liefern, sieht man älteren und anderen Videos mit geringer Auflösung selbige auch sehr deutlich an. Eine DVD zum Beispiel kann wegen ihres begrenzten Speicherplatzes Filme mit maximal 720*576 Pixeln wiedergeben. Das führt auf einem HD-Display in der Regel zu deutlicher Unschärfe. Der eventuelle DVD-Nachfolger “Blu-Ray” verhindert das dank riesiger Speicherkapazität zwar bei neuen Filmen, die mit HD-Kameras gedreht wurden, doch sind Blu-Rays etwas teurer als DVDs und noch nicht für jeden Film zu erhalten.

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